Presse
20.11.2014, 15:06 Uhr | Dr. Eckhart Hanser Vorsitzender CDU Stadtverband Rheinfelden Übersicht | Drucken
Pressemitteilung des CDU Stadtverbandes zum Erhalt der Gewerbeschule

In der Vorstandssitzung am Dienstag beschäftigte sich der CDU Stadtverband Rheinfelden mit der Frage des Erhalts der Gewerbeschule und ihres aktuellen Angebots. Wie Vorstandsmitglied Heike Dages, Friseurmeisterin und Ausbildervertreterin für Friseurhandwerk an der Gewerbeschule Rheinfelden, erläuterte, betreffen die aktuellen Änderungsüberlegungen des Landkreises insbesondere die Angebote für Friseure, zahnmedizinische Fachangestellte und das Metallhandwerk.


In der Vorstandssitzung am Dienstag beschäftigte sich der CDU Stadtverband Rheinfelden mit der Frage des Erhalts der Gewerbeschule und ihres aktuellen Angebots. Wie Vorstandsmitglied Heike Dages, Friseurmeisterin und Ausbildervertreterin für Friseurhandwerk an der Gewerbeschule Rheinfelden, erläuterte, betreffen die aktuellen Änderungsüberlegungen des Landkreises insbesondere die Angebote für Friseure, zahnmedizinische Fachangestellte und das Metallhandwerk. Am Beispiel der Friseure wurden – da Rheinfelden der einzige Schulstandort im Landkreis Lörrach für Körperpflege (Friseure, Kosmetik) ist – folgende mögliche Konsequenzen diskutiert:

 

- Die Gewerbeschule Rheinfelden verliert durch die Auslagerung der Körperpflege, einen gut etablierten, starken und zukunftsfähigen Bildungsgang.

- Die Gewerbeschule Rheinfelden verliert dadurch 120 Schüler im Friseurhandwerk. Wenn jetzt noch mehr Bildungsgänge verlegt werden sollen (Friseure, zahnmedizinische Fachangestellte, Metallhandwerk), verliert sie fast 20% ihrer Schüler, und dann besteht die große Gefahr, dass die Rheinfelder Gewerbeschule „auf Raten stirbt“.

- Die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Ausbildungsbetrieben und der Friseur-Innung klappt an der Gewerbeschule Rheinfelden hervorragend.

Dies sollte man nicht aufs Spiel setzen, nur um Kontingente zwischen den Standorten neu zu verteilen.

- Bei einer Verlagerung aus Kostengründen, würden in Schopfheim und in Bad Säckingen auch Investitionskosten anfallen, denn diese Schulen sind auf zusätzlich fast 200 Schüler, nicht ausgelegt.

 

Es lohnt sich, für den Verbleib der aktuellen Bildungsgänge in der Gewerbeschule Rheinfelden zu kämpfen, denn hier werden unsere zukünftigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgebildet. Allerdings halten wir den Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat wenig zielführend, eine Rheinfelder Resolution zu erwirken. Obwohl wir die Absicht, die Rheinfelder Gewerbeschule zu unterstützen, vollumfänglich mittragen, sehen wir bei diesem Weg die Gefahr, dass alle anderen Städte mit Gewerbeschulstandorten ebenso mit Resolutionen reagieren, was einem Patt entspricht. Wir wollen deshalb das Problem im Kreisrat lösen und haben unsere Kreisräte beauftragt, sich für eine politische Lösung einzusetzen, die unsere Argumente berücksichtigt und der Rheinfelder Gewerbeschule eine sichere und stabile Zukunft ermöglicht.

 

Eckhart Hanser

Vorsitzender CDU Stadtverband Rheinfelden


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